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Das Rosenfestival

Das Rosenfestival ist eine zweijährliche Ausstellung in und um das Zentrum von Lottum, in der Hunderttausende von Rosen zu prächtigen Rosenmosaiken, Rosenobjekten und in Rosengärten verarbeitet werden. Das Dorf ist während dieser Zeit ein großes Blumenmeer und zog, während des vergangenen Festivals im Jahr 2014, 50.000 Besucher.

Geschichte

Rozenfeest 1922 (Klik voor een grote weergave)

Um 1900 fanden die Rosen Einzug in Lottum. Die Königin der Rosen gedeiht gut im Lottumer Boden und die Produktion der Rosen wuchs schnell heran. Zu dieser Zeit arbeiteten gut ein Drittel der Lottumer „in den Rosen“. Durch die harte Arbeit sahen die Lottumer selber aber die Schönheit und Ausstrahlung der Rosen nicht mehr. Daher wurde 1922 an dem Schloss „De Borggraaf das erste Rosenfestival gefeiert. So sollte die Schönheit der Rosen wieder sichtbar werden. Dies nicht nur für die Lottumer, sondern auch für alle Interessierte und Rosenliebhaber. Bis 1931 fand nahezu jedes Jahr ein Rosenfest statt, danach wurde es bis 1947 eingestellt. Dann wurde das Rosenfest wieder neu belebt, teilweise auf dem Markt, teilweise „Am Borggraaf“ und später am Kraaijenhof. Wiederum nach einer Pause von fast 20 Jahren wurde das Fest 1991 wieder aufgenommen, jetzt aber unter anderem Namen. So wurde das Rosenfestival geboren. Ein zweijährliches Event, in dem die Rose im Mittelpunkt steht. Seit 1991 ist das Fest stetig gewachsen und verzeichnet mittlerweile rund 60000 Besucher während der Festzeit. Außerdem ist das Festgelände erweitert worden. Neben dem Marktplatz und dem Schloss wird auch eine große Wiese neben der Maas genutzt. Diese wird mit Rosen bepflanzt, außerdem befindet sich dort eine Bühne.

Die Fotostrecke zeigt einen Eindruck von allen Rosenfesten und Festivals, die in den vergangenen Jahren stattgefunden haben.

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