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Rosendorf Lottum

Lottum ist das Rosendorf in den Niederlanden. Fast 70% der niederländischen Rosenproduktion kommt aus diesem malerischen Ort. Alles in Lottum dreht sich um Rosen; der Rosenhof, die Fahrradroute, die Rosengärten und natürlich auch das Rosenfestival.

Lottum wird bunt und duftet nach Rosen

Rozendorp Lottum (Klik voor een grote weergave)

In drei Wochen ist es wieder so weit: Von Freitagabend, den 8. August, bis Montag, den 11. August, findet das Rosenfestival 2014 statt. Millionen Rosenknospen wurden von Vereinen, Freunden, Familien und Betrieben zu vielen farbigen Rosenmosaiken und –objektenverarbeitet.

Zwanzig Floristengruppen haben die Gebäude rund um den Markt, die Kirchenmauern und das Kirchentor, die Eingänge des Rosenhofs und des Festivals sowie den Veerweg und die Annakapel verziert. Darüber hinaus wurden viele Stunden Arbeit in die Verzierung einiger großer Projekteinvestiert, darunter die Kirche, das Schloss Borggraaf und der Maasplatz.

Alles dreht sich dieses Wochenende in Lottum um Rosen, Freilandrosen, Treibhausrosen, Schnittrosen, Rosenfilme und diverse Rosenprodukte und –ziergegenstände. Während des Rosenfestivalskann der Lottumer Rosengarten frei besichtigt werden. In diesem stehen mehr als zweihundert Sorten der allerbesten Rosen, die im deutschen und niederländischen Klima wachsen und blühen. Darüber hinaus ist auf dem Festivalgelände in Zusammenarbeit mit dem Brautmodenhaus Engels eine spezielle Rosenscheune eingerichtet. Hier sind viele Sorten Freilandrosen zu sehen, die mit ihren Düften und Farben perfekt zum diesjährigen Thema `Showtime für Rosen´ passen. Vor der Rosenscheune finden Okulationsdemonstrationen statt und die Entstehung der Rose - von der Hagebutte bis zum Rosenstrauch - wird erklärt. Außerdem ist ein Rosendoktor vor Ort anwesend.

Maasplatz

Der Maasplatz ist in diesem Jahr im Stil von Las Vegas, mit dem bekannten `Welcome to Las Vegas´-Schild, dem Casino Royal, einem Saloon, einer großen Wedding Chapel und einer gigantischen Fontäne gestaltet. Natürlich ist alles umfassend mit Rosen dekoriert. Veiling Rhein-Maas präsentiert eine Ausstellung von Treibhausrosen, Schnittrosenshows und demonstriert die Funktion einer Versteigerungsuhr. Auf dem Maasplatz haben florale Designer einen Pavillon eingerichtet, in dem drei Mal pro Tag eine turbulente Show voller Überraschungen stattfindet. Die Show mit dem Titel `Viva Las Vegas´ besteht aus Blumensteckkunst, Tanz, Glücksspiel und Humor. Bei dem Gartenmarkt auf dem Maasplatz steht unter anderem ein Stand von Groei en Bloei, an dem Demonstrationen im Blumenbinden stattfinden. Auch Heidi Lispet demonstriert das Blumenbinden auf dem Maasplatz.

Kirche

Wie bei jeder Ausgabe des Rosenfestivalsstellt auch in diesem Jahr die Kirche einen Höhepunkt der Veranstaltung dar. Mehr als vierzig Freiwillige und acht Floristen haben die Kirche umfassend mit mindestens 35.000 Rosen und 10.000 anderen Blumen verziert. Sechzehn Blumensäulen von 3,5 Metern Höhe verzieren die Kirche, an der Decke hängen fünf überdimensional große Lampenschirme und über den gesamten Mittelgang strömt eine prächtige Gewässeranlage. Zusätzlich ist über die ganze Länge der Kirche eine blumenreiche Vertäfelung angebracht. Die verschiedenen Arrangements stammen von Hanneke Frankema, die vor Kurzem bei der Nationalen Meisterschaft im Blumenstecken den zweiten Platz belegte. Darüber hinaus findetwährend des Festivals jeden Abend von 21:15 bis 23:00 Uhr eine Lichtshow in der Kirchestatt: Ein atemberaubendes Zusammenspiel zwischen Blumen, Musik und Licht.

Erreichbarkeit

Bezüglich der Erreichbarkeit hat das Festival in diesem Jahr große Fortschritte gemacht. Da das gesamte Ortsgebiet von Lottum für den Verkehr gesperrt ist, müssen Besucher auf einem der Parkplätze am Rand des Dorfes parken. In diesem Jahr ist dort ein extra Parkplatz hinzugekommen, die Wanderrouten von den Parkplätzen ins Dorfzentrum wurden noch deutlicher angegeben und auf dem Festivalgelände selber wurden Sitzgelegenheiten kreiert. Außerdem werden bei den Kassen und den erneuerten Eingängen in diesem Jahr extra viele Freiwillige eingesetzt, um die Entstehung von Warteschlagen auf ein Minimum zu reduzieren.